van Gogh im Park

Von am 09.09.2011 zum Thema Gegend, Kunst ohne Kommentare »

Was tut man, wenn man Helene heißt, aus Essen-Horst kommt und reich ist? Falls man Helene Kröller-Müller heißt, dann fängt man um 1907 an Kunst zu sammeln und vermacht sie zusammen mit einem netten Grundstück in den dreißiger Jahren dem niederländischen Staat. Insgesamt waren es etwa 16000 Kunstwerke, davon allein 90 Gemälde von van Gogh.
Heute steht daher mitten im Nationalpark Hoge Veluwe ein Museum mit der zweitgrößten van Gogh Sammlung der Welt.

Wegen des nieseligen Wetters waren das Kröller-Müller Museum mit dem angeschlossenen Skulpturenpark unsere erste Station. Danach ging es mit den weißen Fahrrädern – kostenlos und minimalistisch – auf Entdeckungstour durch den Park. Und zum Schluss noch ein Picknick auf der Steynbank von Henry van de Velde. Das entsprach vielleicht nicht den Parkrichtlinien, aber ich finde, dass Kunst und ein Picknick gut zusammenpassen.

Streusalz ?!

Von am 02.09.2011 zum Thema Gelernt ohne Kommentare »

Na gut, es ist vermutlich normal, dass schon heute am 2. September bei Aldi Spekulatius, Lebkuchen und Christstollen verkauft werden. Aber dass es nebenan im Rewe bereits Streusalz gab, das hat mich dann doch überrascht.

Nagel S22

Von am 22.08.2011 zum Thema Kunst ohne Kommentare »

So ein merkwürdige Ding entdeckten Daniela und ich vor zwei Wochen am Rande der Ausstellung High Sixties Fashion im Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Es kam mir sehr bekannt vor und siehe da: bei meinen Eltern lagerten noch drei Exemplare des Kerzenleuchter Nagel S22. Sie waren Mitte der 60er Jahre von Fritz Nagel und Ceasar Stoffi entworfen worden und wurden in der Bayrischen Metallwarenfabrik (BMF) produziert. Bis weit in die 70er Jahre waren sie – und eine ganze Reihe ähnlich aussehender Systeme – ziemlich beliebt in Deutschland.
Es ist zwar kein großer Designklassiker, aber bei Sammlern erfreut sich dieses System zunehmender Beliebtheit. Und je mehr man von diesen Kerzenhalten hat, um so seltsamere Gebilde kann man aus ihnen zusammenstecken. Wir haben sogar noch passende Kerzen (die galten immer als teuer, aber dafür tropfsicher – was nie so ganz stimmte).
Allerdings haben die Jahre ein paar Spuren auf dem Chrom hinterlassen … weiß jemand wie man Flecken auf Chrom wegbekommt?

Wie dämlich …

Von am 10.08.2011 zum Thema Technik ohne Kommentare »

Seit vier Jahren habe ich jetzt meinen Amilo PA1510 Notebook in Betrieb. Ein geradezu antiquarisches Ding, aber es funktioniert. Vor ein paar Wochen dann fiel mir auf, dass das Notebook ständig bei 800MHz arbeitet. Es ließ sich durch nichts dazu bewegen schneller zu werden. Die maximale Geschwindigkeit der beiden CPUs von 1.6 GHz wurde zwar erkannt (ok, auch nicht gerade atemberaubend schnell), aber der Scaling Governor ließ einfach keine höhere Geschwindigkeit zu.
Alles Gegoogle und Gebastele half nicht. Bis ich eben die Lösung fand: im BIOS war eingestellt, dass der Rechner die Lebensdauer der Batterie schonen sollte. Das tat er offensichtlich dadurch, dass die maximale Frequenz heruntergesetzt wurde. Denn kaum war die Einstellung geändert, lief auch wieder alles richtig.

Wie dämlich….

Geeksphone Zero upgraden

Von am 09.08.2011 zum Thema Technik ohne Kommentare »

Das Geeksphone Zero gehört auf dem Smartphone-Markt zu den Exoten. Geeksphone ist ein noch recht unbekannter Hersteller in Spanien, der Smartphones herstellt, die einem komplett gehören. So etwas wie einen “Jailbreak” gibt es beim Zero nicht; ich besitze das Ding, also habe ich auch kompletten Zugriff. Diese Freiheit gibt es ansonsten nur bei den Nexus. Es ist sicher kein High-End-Gerät, aber dafür bezahlbar und passt unauffällig in meine Hosentasche.

Im April kam das Zero als Nachfolger des One auf den Markt, und im Mai gehörte mir ein Exemplar. Funktionierte prima bis auf eine Kleinigkeit: die Adressliste im Telefon löste sich gelegentlich in Luft auf. Lästig, aber nicht tragisch (einfach die Synchronisierung ausschalten).

Das Zero wird mit Froyo ausgeliefert, Gingerbread kommt demnächst. Und natürlich hätte ich auch auf ein beliebiges anderes ROM wechseln können. Aber ich bin faul. Ich bleibe bei dem, was Geeksphone liefert.

Letzte Woche dann gab es das Update, das auch das Problem mit der Adressliste behob. Kein Update over the air, sondern per ROM-Manager. Für den Interessierten hier die Schritte, die ich durchgeführt habe (keine Haftung für ruinierte Geräte ;) ) :

Die Navigation läuft über die Lautstärkenwippe und die Home-Taste.

Im Grundzustand ist das Zero nicht an Google gefesselt. Es lässt sich völlig unabhängig von einem Google-Account betreiben. Aber der Zugang zum Market fehlt ebenfalls. Wer die Bequemlichkeit des Markets will und einen Google-Account hat (ich zum Beispiel), der muss noch mal den ROM-Manager bemühen und einige Extras installieren. Also wieder:

Das wirklich Nette an Geeksphone ist in meinen Augen, dass in den Foren Mitarbeiter posten, die offensichtlich hautnah mit der Entwicklung der Geräte zu tun haben. Das tun sie zwar bevorzugt in Spanisch, aber auch durchaus in Englisch.

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