Zitate

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Urlaubslektüre

Von Rolf Strathewerd | 22.07.2006

Ich lieh mir heute die Kleine philosophische Lebenskunst von Astrid Nettling aus. Ich weiß noch nicht, wie das Buch ist, aber es beginnt mit einen wunderbaren Zitat von Montaigne:

Es ist höchste fast göttergleiche Vollendung, wenn man das eigene Sein auf rechte Weise zu genießen weiß. Wir suchen andere Lebensformen, weil wir die unsre nicht zu nutzen verstehen; wir wollen über uns hinaus, weil wir nicht erkennen, was in uns ist. Doch wir mögen auf noch so hohen Stelzen steigen – auch auf ihnen müssen wir mit unseren Beinen gehen; und selbst auf dem höschsten Thron der Welt sitzen wir nur auf unserem Arsch.

Ich denke, daß ich eine interessante Urlaubslektüre gefunden habe.

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Glücksdefinitionen

Von Rolf Strathewerd | 28.11.2005

Der gebildete Römer Marcus Terentius Varro rechnete aus, daß zu seiner Zeit 288 verschiedene Lehrmeinungen über das Glück existierten.

Ludwig Marcuse Philosophie des Glücks

Schaue ich mir die Inflation der Glücksratgeber in den letzten Jahren an, so sind seit der Jahrtausendwende noch mindestens ein paar Dutzend Lehrmeinungen und Lehren dazu gekommen. Etwas Skepsis vor allzu einfachen Ratschlägen ist also angebracht. Um das Nachdenken bei der Suche nach dem Glück wird wohl niemand vorbeikommen.

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Gesunder Menschenverstand

Von Rolf Strathewerd | 07.11.2005

Nichts ist so gerecht verteilt wie gesunder Menschenverstand. Keiner glaubt, mehr davon zu brauchen als er hat.

René Descartes

Das sollte man sich jedesmal in Erinnerung rufen, wenn jemand etwas mit “der gesunde Menschenverstand sagt, daß…” begründet.
Nebenbei: weiß jemand aus welchem Werk dieses Zitat stammt?

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