Keine Pläne
Von Rolf | 12.11.2009
Den ganzen Tag keine Pläne
Und ich bleibe ruhig
Ein durchschnittlicher Mitteleuropäer hätte vermutlich eher gesagt: “Den ganzen Tag keine Pläne und ich lief Amok”
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Von Rolf | 12.11.2009
Den ganzen Tag keine Pläne
Und ich bleibe ruhig
Ein durchschnittlicher Mitteleuropäer hätte vermutlich eher gesagt: “Den ganzen Tag keine Pläne und ich lief Amok”
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Von Rolf | 14.07.2009
Die Zensur ist das lebendige Eingeständnis der Herrschenden, dass sie verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.
Themen: Zitate, Zoon politikon | Kein Kommentar »
Von Rolf | 15.01.2007
Vor ein paar Tagen starb Robert Anton Wilson, ein Meister des lateralen Denkens. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob der Mann ein Scharlatan oder ein Weiser war. Aber vielleicht ist es letzlich ein und dasselbe.
Zum Abschied noch ein Zitat aus seinem Blog:
Wavy Gravy once asked a Zen Roshi, “What happens after death?”
The Roshi replied, “I don’t know.”
Wavy protested, “But you’re a Zen Master!”
“Yes,” the Roshi admitted, “but I’m not a dead Zen Master.”
Themen: Vermischtes, Zitate | Kein Kommentar »
Von Rolf | 22.11.2006
Eigentlich lese ich so gut wie nie Gedichte, aber dieses von Joachim Ringelnatz hat es mir angetan. Und da ja bald Weihnachten ist und die Konsumwelle wieder bedrohliche Höhen erreichen wird …
Schenken
Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die bedachten
die Gaben wiegen,
sei Dein Gewissen rein.
Schenke herzlich
und frei.
Schenke dabei,
was in Dir wohnt
an Meinung, Geschmack
und Humor,
so dass die eigene
Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist
ohne List.
Sei eingedenk,
dass Dein Geschenk
Du selber bist.
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Von Rolf | 26.08.2006
Es gibt eine Menge interessanter Dinge in der Welt: spanische Poesie, Chemie, Politik, Musik, das ist alles sehr interessant, und man kann es keinem übel nehmen, der sich dafür interessiert; um aber als ein Individuum in einer bestimmten Lage etwas zustande zu bringen, mus man sich an etwas Bestimmtes halten und seine Kraft nicht nach vielen Seiten zersplittern.
Man muß diesen Worten Hegels nicht glauben; sie lassen sich sogar beweisen: Da das menschliche Leben begrenzt ist, ist damit auch die Menge interessanter Dinge begrenzt, mit denen man sich befassen kann. Eine Ausfahl findet also zwangsläufig statt. So bleibt nur die Wahl, ob man an der Oberfläche der Dinge bleiben möchte, oder tiefer in sie eintauchen will. Und da spanische Poesie, Chemie, Politik und Musik mehr als nur fünf Minuten Zeit brauchen um auch nur ein oberflächliches Verständnis zu entwickeln, müssen Entscheidungen getroffen werden.
Entscheidungen darüber, wie tief man sich in ein Thema zu Ungunsten aller anderen Versenken will. Zudem sind es Entscheidungen unter Risiko, denn ich kann nicht wissen, was mir in dem entgeht, womit ich mich nicht beschäftige.
Ich gehe also das Risiko ein, nicht das Optimum für mich zu erreichen. Aber entscheide ich mich gar nicht, so erreiche ich grantiert ein Minimum.
Also muß ich mich entscheiden. Dabei hilft die Volksweisheit, dass die Trauben in Nachbars Garten immer süßer sind, als die im eigenen Garten. Oder umgekehrt: Auch wenn mir vieles andere im Moment verführererischer als das, womit ich mich gerade beschäftige, erscheint, so ist meist nur meine Bewertung schief.
Aber einfach ist es trotzdem nicht.
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