Ubuntu

Ctrl+Alt+Del

Von Rolf | 15.11.2008

Lästig: nachdem ich auf den unerschrockenen Steinbock (aka Ubuntu 8.10) aktualisiert hatte, konnte ich mich mit meinem Windows XP – das in eine VMWare eingesperrt ist – nicht mehr in der Windows-Domain anmelden. Die Tatsenkombination Ctrl+Alt+Del (oder auf Deutsch Strg+Alt+Entf) wollte gleich mal den Rechner runterfahren. In den Shortcut-Keys herumzufummeln erwies sich nicht als Lösung, denn allein schon der Ctrl+Alt Anteil wechselte den Focus aus der VMWare in die Umgebung zurück. Erst nach längerem googlen fand ich in den Ubuntu-Foren die Lösung: Strg+Alt+Druck
Diese merkwürdige Tastenkombination wird tatsächlich von der VMWare in einen Softreset umgewandelt. Und ich kann wieder in die Windowsdomain (im Gegensatz zu mir hält mein Arbeitgeber nämlich die Software von Microsoft für eine gute Sache …)

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GeoTagging mit Linux

Von Rolf | 28.09.2008

Gerade bei Fotos, die wir unterwegs aufnehmen, wäre es schön auch gleich zu wissen, wo sie aufgenommen wurden. Mit GeoTagging ist das kein Problem, aber der kleine Geizhals in mir wollte nicht wesentlich mehr als 50 Euro dafür ausgeben und ausserdem sollte das entsprechende Gerät auch noch brav mit Linux zusammenarbeiten.

Nach einer ausgiebigen Recherche via Google fiel die Wahl auf den
Royaltek RGM 3800, GPS Empfänger inkl. Datenlogger.

Ein kleines Gerät ohne Schnickschnack. Um mit dem RGM3800 sprechen zu können, gibt es unter Linux zwei Möglichkeiten:

  1. ein Python-Script, das allerdings nichts vom Gerät löschen kann
  2. ein Programm in C, das sich schnell mit cc rgm3800-client.c -o rgm3800-client in etwas Ausführbares umwandeln lässt.

Die Daten liegen nach einem Download im NMEA-Format vor und müssen (jedenfalls für mich) in GPX umgewandelt werden. Unter Ubuntu muss dazu zunächst mit sudo apt-get install gpsbabel GPS-Babel installiert werden.
Mit den beiden Befehlszeilen

./rgm3800-client dump >test.nmea
gpsbabel -i nmea -f test.nmea -o gpx -F test.gpx

hat man dann im einfachsten Fall sein Track im GPX-Format und kann in als Mini-Mashup über Openstreetmap anzeigen. Und das sieht dann so aus, wie bei diesem kurzen Spaziergang in Schwerte

Interessante Infos zum Thema finden sich auch in diesem Thread

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Zuerst knirschte es …

Von Rolf | 11.08.2008

… aber jetzt läuft dieser Server wieder rund: ich habe am Wochenende den längst überfälligen Upgrade von einer SuSE 9.3 auf die Ubuntu Hardy Heron durchgeführt. Ging auch ganz geschmeidig, allein die Mailkonfiguration sperrte sich. Aber jetzt ist wieder postfix mit dovecot am Start, alles etwas besser abgesichert als vorher und ich kann wieder ruhiger schlafen.
Der erste Stolperstein lag übrigens im vorinstallierten exim4. Ich wollte ihn gegen einen anderen MTA – nämlich postfix – austauschen, aber die Installation brach immer wieder ab. Des Rätsels Lösung: Man muss zunächst exim4 starten (!), damit es danach sauber durch postfix ersetzt werden kann. Tut man das nämlich nicht, verweigert apt-get die Mitarbeit, da er exim4 nicht stoppen kann. Blöd.

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VMPlayer unter Ubuntu 8.04 (Hardy Heron)

Von Rolf | 28.03.2008

  • VMPlayer (VMware-player-2.0.3-80004.i386.tar.gz) herunterladen
  • tar xzf VMware-player-2.0.3-80004.i386.tar.gz
  • cd vmware-player-distrib/
  • sudo ./vmware-install.pl – Sobald das Script fragt, ob es vmware-config.pl laufen lassen soll NO antworten
  • Den neusten vmware-any-any-Patch von hier herunterladen (war bei mir vmware-any-any-update115.tar.gz)
  • tar xzvf vmware-any-any-update-116.tgz
  • cd vmware-any-any-update116
  • sudo ./runme.pl – diesmal YES antworten
  • ggf. noch konfigurieren
  • das war’s

PS: (nach einem Hinweis von Christian) g++ und die passenden Linux-Kernel-Header-Dateien müssen installiert sein!

Und noch ein Nachtrag (Danke InvD) : Zunächst sollte man den alten VMPlayer deinstallieren.

Nachtrag 7.6.2008: Mit dem aktuellen Kernel (2.6.24-18-generic) und der Version 2.0.4 hatte ich keine Probleme mehr; es ließ sich alles anstandslos kompilieren und funktioniert danach auch.

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ATI Radeon und Hibernate unter Gutsy

Von Rolf | 31.12.2007

Das Update auf Gutsy hatte einen ärgerlichen Seiteneffekt bei meinem Amilo Pa 1510: Suspend und Hibernate funktionierten nicht mehr. Das Problem liegt in einer Änderung im Kernel 2.6.22/23, der einen Fehler im propritären ATI-Treiber auslöste. Eine Möglichkeit das Problem zu lösen ist einen eigenen Kernel zu compiliereren uns statt SLUB SLAB zu benutzen. Die Kernel-Compilierungszeiten sind bei mir vorbei; ich warte lieber ein paar Wochen. Und siehe da im Unofficial ATI Linux Driver Wiki stand die Lösung. Also schnell den Express 1350 (Bereich “Integrated/Motherboard) (Express 1100 gibt es nicht von ATI) heruntergeladen und installiert. Und siehe da: es funktioniert wieder.
Die 3D Möglichkeiten habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

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