Pendelbewegung

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Ausserirdische

Von Rolf Strathewerd | 07.08.2007

Gestern sah ich in der S-Bahn einen Ausserirdischen: Die Raumtemperatur lag über 30° und er trug eine Windjacke.
Und schwitzte nicht.
Es muß ein Auserirdischer gewesen sein. Ich bin mir sicher.

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1. Klasse

Von Rolf Strathewerd | 03.05.2007

Seit einem Monat fahre ich jetzt im VRR in der 1. Klasse. Zeit ein Fazit zu ziehen:

  • Die Geräuschkulisse besteht allein aus dem Rascheln von Zeitungen.
  • Mit dem Zuschlag für die 1.Klasse kauft man sich keine Sitzplatzgarantie, sondern nur den üblichen Anspruch auf Beförderung. Aber immerhin steigt die Wahrscheinlichkeit einen Sitzplatz zu ergattern.
  • Man hat in einem zivilisierten Ausmaß Platz. Im Gegensatz zur Zweiten Klasse oder jeder beliebigen Airline

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Helene Schjerfbeck

Von Rolf Strathewerd | 28.02.2007

Bei der Frage “Was soll ich malen?” stolperte ich vor einigen Tagen ihm Bahn-Magazin über einen Hinweis auf eine Austellung in der Hamburger Kunsthalle. Sie ist der finnischen Malerin Helene Schjerfbeck gewidmet. Begleitet wurde der Artikel von einem winzigen Bild, das es mir sofort angetan hatte. Um ihre Malerei etwas besser kennenzulernen, nahm ich es als Ausgangspunkt für ein eigenes Bild.


Helene Schjerfbeck

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Vielleicht kommen wir ja doch noch an

Von Rolf Strathewerd | 23.01.2007

Es ist schön zu sehen, dass die Bahn ihre gewohnte Servicequalität auch ohne einen Orkan hinbekommt: Heute Morgen kam mein Zug die gewohnten fünf Minuten zu spät. Da der folgende Zug ausfiel, sollten noch alle Bahnhöfe zwischen Kamen und Dortmund angefahren werden. Dummerweise hatte das Stellwerk Probleme, wodurch nur ein Gleis zur Verfügung stand. Das verzögerte die ganze Sache. In Bochum ging dann noch eine Tür kaputt. Und der IC musste vorgelassen werden.
Satte 50 Minuten Verspätung bei einer normalen Fahrzeit von 37 Minuten. Alle Achtung.
Und der Zugführer ermunterte uns Fahrgäste zwischendurch mit einem fröhlichen “Vielleicht kommen wir ja doch noch an”.
Nett.

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Stürmische Heimfahrt

Von Rolf Strathewerd | 19.01.2007

Ich hätte vorgewarnt sein müssen: der morgendliche Weg zur Arbeit war schon unangenehm. Am Kamener Bahnhof holte ich mir nasse Füsse beim Warten auf den verspäteten Regionalexpress, bei dem dann einer der Wagons undicht war.

Der Heimweg war dann etwas aufwändiger: Start der Odyssee war um 16:45 am Essener Hauptbahnhof. Der Regionalexpress nach Hamm sollte sich heftig verspäten, daher durften alle ohne Aufpreis im ebenfalls verspäteten ICE nach Eisenach bis nach Dortmund mitfahren. Wegen Stromausfällen wurde der dann über Gelsenkirchen umgeleitet. Und dort blieb er stehen.
Fernverkehr eingestellt.
Ein paar Minuten später wurde auch der Nahverkehr eingestellt.
Aber die Bogestra fuhr unermüdlich weiter, so dass ich mit der Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof Bochum kam. Um 18:48 (ja, die Zeit vergeht schnell, wenn man sich amüsiert) ging es weiter mit dem Bus nach Lütgendortmund. Im Bus traf ich auf ein kleines Grüppchen von Leuten, die einen Plan hatten. Kurzentschlossen schloss ich mich ihnen an. Daher: Irgendwo in Dortmund umsteigen in einen Bus nach Huckarde. Von dort aus weiter per U-Bahn … die leider nicht fuhr. Statt dessen per Bus zum Dortmunder Hafen und von dort aus per U-Bahn zum Dortmunder Hauptbahnhof.
Leider ein paar Sekunden zu spät, der Ersatzverkehr nach Unna war gerade weg. Der nächste fuhr dann um 21:40 ab (man verliert so ein wenig das Zeitgefühl). Um 22:10 war ich endlich zu Hause in Unna.

Nicht, dass ich das noch einmal erleben möchte, aber es war interessant. Und die meisten Menschen – mit Ausnahme einiger Querulanten – waren freundlich und hilfsbereit. Und ich habe noch nie in meinem Leben so viel Blaulicht und telefonierende Menschen auf Bahnhöfen gesehen.

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