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Granny Smith – gemalt

Von Rolf Strathewerd | 09.11.2011



Eigentlich sollte das Grün greller werden, aber beim Mischen stellte sich heraus, dass das Ultramarinblau eingtrocknet war. Also Plan B: Coelinblau. Die etwas liebere Variante.
Und man beachte besonders die Akzente mit Krapplackrot. Ja, nicht einfach rot, Krapplackrot

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Emscherquellhof

Von Rolf Strathewerd | 06.11.2011

Der Emscherquellhof wurde vor ein paar Jahren von der Emschergenossenschaft aufwändig restauriert und ist ein echtes Schmuckstück geworden.

Leider steht man meistens vor verschlossenen Türen, wenn man sich mal anschauen will, wo die Emscher ihren Ursprung hat. Laut < a href="http://www.route-industriekultur.de/themenrouten/tr10/emscherquelle.html">Route Industriekultur sollte er jeden 2. und 4. Sonntag im Monat geöffnet sein. Ist er aber leider nicht: vor Ort sagt ein Schild, dass er nur von Mai bis August seine Pforten öffnet. Entweder am 2. Sonntag im Monat oder jeden 2. Sonntag – da äußert sich das Schild etwas vage.
Schade, denn der Hof hätte durch die Nähe zu den Radwanderwegen das Zeug zu einem beliebten Ausflugsziel.

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Sisley in Wuppertal

Von Rolf Strathewerd | 05.11.2011

Alfred Sisley hat die zweifelhafte Ehre der Impressionist gewesen zu sein, der am wenigsten Erfolg hatte. Vielleicht lag es daran, dass er im Gegensatz zu seinen Freunden Renoir und Monet sich auf ein einzelnes Sujet – die Landschaft – spezialisiert hatte. Diese Landschaften, die mit leichtem Pinsel und einem faszinierenden Gespür für Farbnuancen gemalt sind, fangen perfekt die Stimmung – oder besser die Poesie – ein.

Die Ausstellung wird von einem interessanten Film über Sisley Leben und Werk begleitet. Wir hatten uns einen Teil vor und einen Teil nach dem Besuch der Ausstellung angesehen. Mit einem interessanten Effekt: Man nahm die Filmbilder von den französischen Landschaften anders – vielleicht malerischer – wahr, nachdem man durch die die Ausstellung gegangen war. Mindestens für den Augenblick hatten seine Bilder unsere Wahrnehmung geändert. Außergewöhnlich.

Warum die Ausstellungsmacher allerdings dieses quietschige Gelb als Grundfarbe für Website, Katalog und Plakate gewählt haben, bleibt mir ein Rätsel.

Die Ausstellung ist noch bis Ende Januar in Wuppertal zu sehen. Wuppertal gehört nicht (sorry) zu meinen Lieblingstädten (zu tallagig), aber das Luisenviertel zu besuchen ist immer wieder nett. Es gibt schöne Cafes und man kann etwas schlendern.

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Vitra

Von Rolf Strathewerd | 18.10.2011

Wir sind auf dem Weg zu meiner Schwester und ihrer Familie immer wieder an Weil am Rhein und dem Vitra Design Museum vorbeigefahren. Jetzt haben wir es endlich mal auf der Rückfahrt von Basel besucht. Und vor allem die Architekturführung über das Werksgelände mitgemacht. Denn ohne eine Führung kann man Gebäude wie die Feuerwache von Zaha Hadid nur von außen sehen. Aber von innen gesehen sind sie mindestens genauso spannend. Und die Erläuterungen machen es noch mal interessanter.

Unser Lieblingsgebäude ist das unauffälligste auf dem Campus: das Konferenzgebäude von Tadao Ando. Es ist perfekt in die Landschaft integriert – nur drei Kirschbäume mussten seinem Bau weichen – und mit einer minimalistischen Poesie entworfen. Irgendwie Zen, jedenfalls sehr japanisch.

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Louise Bourgeois

Von Rolf Strathewerd | 18.10.2011

Louise Bourgeois hat ein paar Jahre vor ihrem Tod eine Skulptur geschaffen, die ihrer Mutter gewidmet ist: Maman. Das es sich dabei um eine riesige Spinne handelt, irritiert auf den ersten Blick. Aber ihre Mutter restaurierte Tapisserien, so wie eine Spinne ihr Netz in Ordnung hält. Weiter gefasst lässt sich im Spinnenfaden auch der Faden des Lebens entdecken …

Mittlerweile touren mehrere Exemplare dieser Skulptur um die Welt. Das erste Mal bekamen wir 2006 eine in Belgien zu Gesicht. Sie bewachte als Teil der “Kunst an der Küste” ein Grab. Das zweite Mal entdeckten wir sie am Guggenheim-Museum in Bilbao und jetzt die dritte Spinne in Basel im Garten der Fondation Beyeler.

Mal schauen, ob wir sie in Zukunft noch häufiger sehen werden.

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