Der Hohenhof

Von am 06.05.2012 zum Thema Gegend, Kunst ohne Kommentare »

Der Hohenhof war -wie es die Wikipedia nennt – “Wohnhaus, Gesamtkunstwerk und Knotenpunkt eines europäischen Kulturnetzwerks”. Entworfen wurde es von Henry van de Velde für Karl Ernst Osthaus, der auch das Folkwang Museum in Hagen gründete (das heutige Osthaus Museum), dessen Bestand kurz nach seinem Tod von den Erben an die Stadt Essen verkauft wurde.

Wir haben es an diesem Sonntag besucht. Es ist wirklich ein vollständig im Jugendstil durchgestyltes Gesamtkunstwerk. Und ein schöner Einblick in das Leben der Reichen vor hundert Jahren. Aber so schön und sehenswert es auch ist, so blieb bei mir doch ein Eindruck haften: es ist eher dunkel; das Gegenteil von lichtdurchflutet.

Zack … Sommer

Von am 28.04.2012 zum Thema Vermischtes ohne Kommentare »

Es war ein wenig so, als ob man von einer guten Fee aus dem nasskalten Frühling mitten in den Sommer entführt worden war. Gestern noch April, heute Sommer.



Aber ehrlich, wer will sich da schon beschweren?
Und falls sich jemand wundert, dass wir den Rose aus Sektgläsern trinken: uns war einfach danach.

Tilt Shift

Von am 19.04.2012 zum Thema Vermischtes ohne Kommentare »

Mal ein bisschen mit Tilt-Shift rumgespielt. Jetzt sieht Lübeck wie meine alte Modelleisenbahn aus



Vorher – also ohne Unschärfe, Sättigung und Vignettierung – sah es übrigens so aus :



Den Haag – Escher, Vermeer und Parkplätze

Von am 17.04.2012 zum Thema Kunst, Reisen bildet ohne Kommentare »

Am letzten Wochenende waren wir in Den Haag. Die Stadt ist zwar recht groß, aber die (historische) Innenstadt lässt sich perfekt zu Fuß erkunden. Lediglich die heftigen Parkgebühren sind nicht so toll. Und eigentlich wollten wir preiswerter außerhalb der Stadt auf dem P+R Hoornwijck in Ypenburg parken, aber wir hatten riesiges Glück: direkt vor dem Hotel war der entsprechende Automat wegen einer Baustelle abgebaut worden … und wir konnten kostenlos parken.
Neben Shopping (auch für mich nicht unangenehm ;-) ), schönen Kneipen, malerischen Grachten und Straßenzügen gab es auch Kunst: Escher in het Paleis – DAS Museum zum Werk von Maurits Cornelis Escher und das Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge (da gib es auch einen Film dazu). Letzteres ist wegen der Renovierung des Mauritshuis in die “Galerij Prins Willem V” umgezogen. Die “Galerij” ist eigentlich nur ein einzelner großer Raum, in dem die Gemälde wie es früher üblich war in mehreren Reihen übereinander aufgehängt sind. Das sind zwar auch sehr gute Bilder, aber der Veermer und ein Werk von Cranach stechen deutlich heraus.

Zum Abschluss gab es dann noch einen Ausflug zum Meer (diesmal mit Parkgebühren) und in eine Strandbar. Wir haben übrigens nicht herausgefunden ob der Hund den Tee oder das Gebäck haben wollte.

Osthaus Museum

Von am 08.04.2012 zum Thema Gegend, Kunst ohne Kommentare »

Da habe ich jahrelang in Lüdenscheid und jetzt in Unna gelebt, aber war nie im Hagener Osthaus-Museum … obwohl es ja quasi immer vor der Haustür lag. Erst als uns jetzt ein Bekannter dort eine Ausstellung empfahl, sind wir kurzentschlossen nach Hagen gefahren.
Uns erwartete ein schönes und großzügiges Kunstmuseum, bei dem sich auf gelungene Weise der historische Teil von Henry van de Velde und der Neubau ergänzen.


Die Ausstellung selber war ein Querschnitt durch die aktuelle Kunst in Berlin. Riesige, voluminöse Selbstportraits von Lilli Hill, die überraschen winzigen und herrlich sarkastischen Bilder von Michael Sowa (der Mann scheint mit einzelnen Pinselhaaren und einer Lupe zu malen) und die subtil irritierenden Werke von Thorsten Holz.

Und für Filmliebhaber gibt es bei Michael Sowa noch einen Leckerbissen: Der Hund mit der Halskrause und die Gans mit der Perlenkette aus Die fabelhafte Welt der Amelie hängen ebenfalls in goldgerahmt in der Austellung.

Auch nett: man darf im Museum fotografieren und die Eintrittskarte behält den ganzen Tag über ihre Gültigkeit, auch wenn man zwischendurch das Museum verlässt.

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